“Sag mir, Nicu, werden denn Menschen in Rumänien erschossen?” (Teil 1)


11. Juni 2009, 23:44 Uhr

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IIPM: Die erste Frage betrifft den historischen Ablauf der Ereignisse in Târgovişte. Wann wurde Ceauşescu in jenen Tagen hierher gebracht?

Andrei Kemenici: Am 22. Dezember um 18.30 Uhr. Einer meiner Stellvertreter holte sie von der Polizei ab und brachte sie hierher. Sie hielten vor dem Gebäude, Ceauşescu stieg als Erster aus und fragte Major Mare, wohin sie ihn gebracht hätten. Dieser antwortete, dass sie sich in unserer militärischen Einrichtung aufhielten – diese befand sich damals unter meiner Führung, ich war Garnisonskommandant und militärischer Oberbefehlshaber der Stadt Târgovişte und der gesamten Region.

IIPM: Und wie reagierte Ceauşescu darauf?

Andrei Kemenici: Er hielt noch immer an der Idee fest, die Armee sei auf seiner Seite. Bei der Polizei war er noch von einem Revolutionär untersucht worden und man hatte ihn verhaftet. Hier dagegen stand er unter militärischer Aufsicht und man sicherte ihm Sicherheitsschutz zu. Weil Elena nicht aus dem Auto steigen wollte, sagte er zu ihr:

„Steig aus dem Wagen aus. Wir sind in Sicherheit.“

IIPM: Und wo wurde er dann untergebracht?

Andrei Kemenici: Sie stiegen beide aus und draußen wurden die Lichter gelöscht. Man brachte sie auf ihr Zimmer – diese Räume waren bereits für sie vorbereitet und alle militärischen Einrichtungsgegenstände entfernt worden. Hier in diesem Zimmer war alles leer. Dieses Büro nutzte man auch als Nachtlager für vier wachhabenden Offiziere. Die ganze Zeit über stand er unter meiner persönlichen Aufsicht, während sie von zwei Offizieren und zwei Soldaten direkt bewacht wurden.

Vom 22. Dezember, um 18.30 Uhr, bis zum 25. Dezember kam hier niemand herein – bis auf sie und die Soldaten. Hier schliefen sie, hier hielten sie sich die ganze Zeit über auf. Bis auf eine Ausnahme: Das war in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, als sie zu den Kampfeinheiten gebracht worden sind. Man drohte uns mit Militärschlägen aus der Luft oder chemischen Angriffen – deshalb hatten wir Angst, hier zu bleiben und steckten sie in drei gepanzerte Wagen, mit denen wir die Nacht über aufs Feld hinausfuhren. Sie sind in einem mobilen Kommandowagen untergebracht worden, welcher im Kriegsfall unsere Kommandozentrale war – insofern waren die Unterkunftsbedingungen für sie annehmbar.

IIPM: War Ihnen damals bekannt, von wem diese Drohungen stammten?

Andrei Kemenici: Nein, wir wussten es nicht. Man hatte uns keine näheren Informationen darüber zukommen lassen. Wir standen die ganze Zeit über unter enormem Druck. Man schoss aus der Richtung des gegenüber liegenden Gymnasiums auf uns – wir feuerten mit leichten Handfeuerwaffen zurück und beschädigten nur die Fassade des Gebäudes. Weil die Entfernung zur Straße nur 25 Meter betrug und wir große Angst hatten, traf ich die Entscheidung, sie von hier weg zu bringen. Sie mussten schließlich geschützt werden, weil man sie lebendig vor Gericht stellen wollte.

IIPM: Was dachten Sie, wohin das führt? Wie lauteten Ihre Befehle?

Andrei Kemenici: In erster Linie waren wir für ihren Schutz zuständig. Ich war persönlich für Sie verantwortlich. Es kamen permanent Anfragen, ob ich mich ihrer nicht endlich entledigt hätte, denn es gab keine explizite Anweisung, sie am Leben zu lassen. Es durfte sie nur niemand lebendig hier herausholen. Angesichts der Ereignisse, die sich zwischen dem 22. und 25. abgespielt hatten, war niemand, daran interessiert – weder aus den Reihen der Revolutionäre noch aus denen der Konterrevolutionäre -, Ceauşescu am Leben zu lassen. Ich kann mich auch nach 20 Jahren nicht daran erinnern, dass es irgendjemanden gegeben hat, der auf seiner Seite gestanden ist und sich für seine Sicherheit eingesetzt hat. Alle wollten ihn umbringen. Stellen Sie sich vor, wie sich dieser Mann aus historischer Perspektive den Hass des gesamten Volkes zugezogen hat, einschließlich der Securitate. Denn diese glaubte, wir stünden auf seiner Seite – so wie Ceausescu glaubte, die Armee befände sich unter einem Oberbefehl und kämpfe damit für ihn. Beide Seiten wünschten sich seinen Tod.

Wir zehn Offiziere wachten zwischen zwei Fronten auf – die übrigen 1200 Mann wussten von nichts. Beide Seiten wollten seinen Tod, was sie nur erreichen konnten, indem sie uns zuerst töteten. Ich befand mich also die ganze Zeit in ihrer Umgebung, auch als wir mit ihnen aufs Feld hinausfuhren. Denn ich sagte mir, meine Soldaten würden sie so lange unbehelligt lassen, solange ich mich in ihrer Nähe befände. Ich war ihr Kommandant. Im Reglement der Armee kommt zuerst das Vaterland, dann der Befehlshaber, für die der Soldat mit seinem Leben einzustehen hat.

IIPM: Gab es nicht die Befürchtung, dass etwas schief gehen könnte, was zu Konsequenzen geführt hätte? Es war schließlich eine gefährliche Situation und der Umsturz hätte scheitern können.

Andrei Kemenici: Ich hatte nie Angst vor einer solchen Situation, weil ich in Bukarest gesehen hatte, was passiert worden war und wusste, dass die Armee in Temeschburg bereits die Fronten gewechselt hatte. Ich war fest vom Sieg der Revolution überzeugt. In der konkreten Situation hier wusste ich, dass er nicht entkommen konnte. Diejenigen Offiziere, die Ceauşescu bewachten, hatten den direkten Befehl von mir erhalten, diesen im Falle einer für uns auswegslosen Situation, in der wir unser Leben lassen sollten, als ersten zu erschießen. Wir befanden uns in der Situation eines Zweikampfes und wir dachten, entweder es trifft sie oder uns. Da ist eine Art Überlebenswillen in jedem von uns. Wir wussten genau, wenn es Ceauşescu gelingen sollte zu fliehen, hätte man uns dafür an die Wand gestellt. Da gab es also keinen anderen Ausweg, entweder sie oder wir, das war die Parole.

2

IIPM: Und dann kamen am 25. die vielen Leute mit den Hubschraubern an. Wie genau ist das abgelaufen?

Andrei Kemenici: Ich hoffte und forderte es auch immer wieder, dass man sie abholen kommen und sie bis zum Prozess an einen geheimen Ort schaffen würde. Denn für das vergossene Blut war es der gerechte Wunsch des Volkes, Ceauşescu den Prozess zu machen. Ich wollte, dass sie nur nach einem Prozess sterben. Das war die Diskussion zwischen uns und Bukarest. Denn entweder sie oder wir wollten Ceauşescus vor ein Gericht schaffen – das war unser sehnlichster Wunsch. Es war vereinbart worden, dass die Hubschrauber hier landen und sie abholen sollten. Es war nie die Rede von einem Prozess, der hier stattfinden sollte, man wollte sie mitnehmen und an einen anderen Ort bringen.

IIPM: Und wann war Ihnen klar, dass es hier zum Prozess kommen sollte?

Andrei Kemenici: Als die Hubschrauber gelandet waren, stieg Stănculescu als erster aus, währen die Insassen der anderen Hubschrauber drin blieben. Ich ging zu ihm hin und stellte mich vor – er war zu dieser Zeit ja Verteidigungsminister. Er sagte zu mir:

„Komm, lass sie uns holen gehen.“

Während der ganzen vier Tage und drei Nächte hatte ich Bukarest nicht mitgeteilt, dass Ceauşescus hier seien, denn ich befürchtete, dass man unser Telfon abhören würde. Stattdessen behauptete ich, dass ich sie an einem Ort 25 km von hier untergebracht hätte.

Nachdem ich mich also vorgestellt hatte, wollte ich in den Hubschrauber steigen, um mit ihnen weg zu fliegen. Bevor ich den ersten Fuß in den Hubschrauber setzte, fragte ich, wohin wir denn flögen. Man antwortete mir:

„Wir holen sie jetzt ab.“

„Ja, aber sie sind doch hier,“ antwortete ich und gab dem Fahrer des Panzers, in dem sich die Ceauşescus aufhielten, ein Zeichen sie herzufahren, damit wir sie in den Hubschrauber bringen konnten. Der Panzerwagen fuhr bis auf die andere Straßenseite und Stănculescu rief: „Zurück, zurück, zurück!“

Ich schickte den Panzerwagen an diese Mauer zurück, um eine Lösung zu finden, wie wir sie anders in den Hubschrauber bekommen konnten. Ich sagte, dass ich Rauchgranaten vorbereitet hätte, um die Übergabe der beiden zu tarnen. Denn es gab die Befürchtung, dass angesichts der mehr als 500 anwesenden Soldaten, die sie alle im Augenblick ihres Ausstieges aus dem Panzer hätten sehen können, möglicherweise etwas hätte geschehen können. So konnte man ihre Übergabe unbemerkt durchführen. Stănculescu sagte mir daraufhin:

„Lass sie dort, wo sie sind. Wir machen den gesamten Prozess hier.“

Er gab den Befehl, dass die Fallschirmjäger, Richter und alle anderen Insassen der Hubschrauber aussteigen sollten. Wir gingen zusammen durch das Gebäude und ich sollte es ihm zeigen, denn er war vorher noch nie hier gewesen. Hier war alles leer. Ceauşescus befanden sich ja noch im Panzertransporter. Sie werden im Film sehen, dass sie bevor sie hergebracht worden sind aus dem Panzerwagen ausgestiegen sind. Wir kamen also mit ihnen hierher. Hier saß Ceauşescu und Stănculescu fragte mich, was sie in diesem Raum befände. Ich sagte ihm, dass dies ein Sitzungssaal sei. Er versammelte daraufhin alle, die ihn begleitet hatten.

Hier saßen die Repräsentanten der Armee: Oberst Gheorghe Ştefan, Oberstleutnant Mateitschuk und die Staatsanwälte. Ich kannte sie damals alle nicht, heute ist das anders. Es waren drei Militärstaatsanwälte anwesend, alle in Uniform gekleidet: Gică Popa als Oberst, Nistor als Oberst und als Major Florescu. Es waren als Zivilsten und Vertreter der Revolution anwesend: Major Dan Voinea, Lucescu – der die Armbinde der Revolution trug -, Teodorescu, die zwei Verteidiger, die später zu Anklägern wurden, Tănase, der Protokollant und die wichtigsten: Voiculescu und Măgureanu. Ich hatte sie mit ihren Armbinden bereits zuvor alle im Fernsehen als Anführer der Revolution von Bukarest gesehen.

Hier an diesem Ort hat der Gerichtshof erfahren, über wen er richten würde. Stănculescu gab Voiculescu ein Zeichen und sagte ihm:

„Die beiden Terroristen, über die du richten wirst, sind Nicolae und Elena Ceauşescu.“

Alle waren sprachlos, man sah ihnen förmlich an, dass sie dieser Umstand fassungslos machte. Alle waren überrascht, die Ankläger, Verteidiger und Magistraten. Lucescu beispielsweise schreibt in einem Buch, dass er hier erst erfahren habe, über wen er da zu richten hatte. Nach allem, was sich ereignet hatte, nahm ich an, er sei der Anführer der Revolution, während der Oberbefehlshaber über die Armeestreitkräfte Stănculescu sei. Voiculescu forderte seine Kollegen auf, kein Mitleid mit den beiden zu haben, sondern sie wie zwei Kriminelle zu behandeln.

3

IIPM: Und was geschah dann mit den Ceauşescus?

Andrei Kemenici: „Ihr habt 15 Minuten Zeit, um alles vorzubereiten“, ordnete Stănculescu an und gab mir die Order, einen Raum auszuwählen, an dem der Prozess vorbereitet werden konnte. Ich stellte ihnen mehrere Büros zu Verfügung und Stănculescu sagte Folgendes:

„Hier werden wir die medizinische Untersuchung durchführen.“

Damit war mein Büro gemeint, das zu einer Ärztepraxis umfunktioniert wurde. Doch waren dort keinerlei medizinische Geräte vorhanden. Der Raum war schließlich dazu eingerichtet worden, um eine Militärbasis zu leiten. Stănculescu ordnete an, sie einzeln und der Reihe nach ins Büro bringen zu lassen, um die medizinische Untersuchung an ihnen durchzuführen. Ein Arzt aus Bukarest und einer aus unserer Basis wurden in das Büro gebracht. Dann wurde Ceauşescu ins Zimmer geführt und einer der Ärzte bat ihn, sich auszuziehen. Er reagierte überrascht darauf. Es musste ihm jemand dabei helfen, denn er war ja schon recht alt. Niemand aber traute sich, ihm zu helfen. Und er selbst hatte sich wohl seit geraumer Zeit – seit vielleicht 20 oder 30 Jahren – nicht mehr selbst entkleidet.

Er zog Mütze und Mantel aus und legte sie auf den Tisch. Der Arzt bat ihn Platz zu nehmen und Ceauşescu setzte sich auf das Bett, wo ihm der Blutdruck abgenommen wurde. Der gleichen Prozedur hatte sich auch Elena zu unterziehen.

Ein kurzer Einschub: Als sie sich noch im Panzerwagen befunden hatten und zum Hubschrauber gefahren worden sind, schließlich aber wieder abdrehten, merkte sie, dass etwas nicht stimmte und fragte ihn:

„Was ist los? Was passiert hier?“

Denn sie gingen beide davon aus, dass man sie in den Hubschrauber bringen und zurück nach Bukarest fliegen würde. Er legte ihr die Hand auf sagte:

„Bleib ruhig, Victor ist gekommen.“

An diesem Tag waren sie nach alldem was vorgefallen war in schwacher Verfassung. Am Tag des Prozesses aber sind sie richtig aufgetaut. Sie waren voller Energie, weil sie davon ausgingen, die Rettung sei nahe. Sie gingen davon aus, dass sie die medizinische Untersuchung hatten machen müssen, um auf ihre Flugtauglichkeit hin untersucht zu werden und hatten überhaupt nicht damit gerechnet, dass die Untersuchung der Vorbereitung auf den Prozess diente.

IIPM: Und was geschah, nachdem die medizinische Untersuchung beendet war?

Andrei Kemenici: Sie wurden direkt in den Prozesssaal gebracht. Doch bevor der Prozess nicht beendet und das Urteil verlesen worden waren, schauten sie ununterbrochen auf die Uhr und warteten auf das Ende des Gerichtsverfahrens. Diese Filmsequenzen habe ich oft gesehen, und mir ist klar, dass sie weder während der Untersuchung noch während des Prozesses von der Echtheit der Ereignisse ausgingen. Deshalb erkannte Ceauşescu das Gericht ja auch nicht an und wollte auf die Fragen nicht antworten. Sie dachten bis zum Ende, dass jemand kommen würde, um sie hier heraus zu holen.

Es war mit den Fallschirmjägern bereits abgesprochen worden, wer sie erschießen sollte. Als ihnen die Hände gebunden werden sollten, wehrten sie sich dagegen. Sie fragte die Soldaten, was hier los sei, was sie mit ihnen machten. Einer von ihnen, ich weiß nicht mehr genau, wer es war, Carlan, Cioban oder ein anderer, sagte:

„Wir führen das aus, was das Gericht beschlossen hat.“

Und Elena fragte Ceauşescu:

„Sag mir, Nicu, werden denn Menschen in Rumänien erschossen?!“

Er antwortete: „Pass auf, der Verrat ist unser ständiger Begleiter.“

Er hatte also begriffen, dass Stănculescu nicht, wie er es die ganze Zeit über noch geglaubt hatte auf ihrer Seite stand, sondern für die Revolution war.

Die Soldaten Carlan, Boieru und Ştefanescu fesselten beide, führten sie auf den Kasernenhof hinaus, brachten sie an die Mauer und erschossen sie. Einer stand rechts, der andere links von ihnen. Sie drehten sie mit dem Gesicht zur Wand um, gingen drei Schritte mit den Feuerwaffen im Anschlag zurück, ihr Magazin war voll geladen, sie konnten über 50 Schuss abgeben, und durchsiebten sie praktisch. Sie fielen zu Boden und der zuständige Offizier ordnete nach einer Weile an, das Feuer einzustellen. Über 500 Mann hatten die Exekution mit beobachten können. Die beiden Ärzte, die schon die Untersuchung vorgenommen hatten, traten an die Getöteten heran und konstatierten ihren Tod. Ihre Kadaver wurden in zwei Folien eingewickelt und in den Hubschrauber geladen, der gegen 14.30 Uhr abflog. Der gesamte Prozess hatte von 12.30-14.30 Uhr gedauert.

Gespräch, geführt mit Andrei Kemenici am 23. Februar 2009 in der Militärkaserne von Targoviste. General Kemenici war zur Zeit der rumänischen Revolution Kommandant der etwa sechzig Kilometer nördlich von Bukarest gelegenen Kaserne, in der Elena und Nicolae Ceausescus zu Tode verurteilt und erschossen wurden. Mehr zum Besuch des IIPM in der Targovister Kaserne hier.

Die dem Interview (teilweise in Ausschnitten) beigegebenen Illustrationen stammen von dem Künstler Luca Schenardi. Transkription der Aussagen Kemenicis aus dem Rumänischen: Cristian Capotescu.

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vistit IIPM


Ein Kommentar zu ““Sag mir, Nicu, werden denn Menschen in Rumänien erschossen?” (Teil 1)”


  1. C.Mariana

    Prin comentarul din interviul dvs.din 23.02 2009 cu ex.Gen.Andrei Kemenici se poate limpede vedea marea ingrijorare a susnumitului.El a uitat insa,sa-l numeasca pe prietenul sau care a participat deasemenea lauciderea sotilor Ceausescu-ex.Col.Viorel Cristescu.Nimeni in Orasul Targoviste nu i-au intrebat pe cei doi:DECE?Criminali sint peste tot si in Targoviste inca doi.Fiecare OM are dreptul la o adoua sansa.Aceasta sansa le-a fost luata sotilor Ceausescu de cei doi ofiteri.Unde a ramas Justitia omeneasca? Poate ca cei doi EX.au dorit sa scrie o noua singeroasa istorie a Romaniei?Cu multe salutari M.C



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